Gefühle malen mit Kristina Spakowskaja

Tauchen Sie in die Welt der Kunst mit Philosophie ein





PORTFOLIO

Mitglied im Kunstverein München; Mitglied im FDA

Portfolio

Ich bin Kristina Spakowskaja – Künstlerin, Autorin, Kuratorin und Kulturförderin. Für mich ist Kunst weit mehr als das Erschaffen von Bildern. Sie ist eine Sprache, mit der ich Gedanken, Emotionen und gesellschaftliche Fragen sichtbar mache. Meine Werke bewegen sich zwischen Surrealismus, Symbolismus und zeitgenössischer Malerei. Kräftige Farben, große Formate und vielschichtige Symbolik laden dazu ein, innezuhalten, nachzudenken und eigene Antworten zu finden. Meine Kunst entsteht aus der Überzeugung, dass jedes Bild eine Geschichte erzählt und den Betrachter auf eine persönliche Reise mitnehmen kann. Themen wie Menschlichkeit, Freiheit, Identität, innere Konflikte und Hoffnung begleiten meine Arbeiten und ziehen sich wie ein roter Faden durch mein gesamtes Schaffen. Neben der Malerei entwickle und realisiere ich meine Projekte vollständig selbst. Meine Website habe ich eigenständig konzipiert, gestaltet und technisch umgesetzt. Sie ist nicht nur ein Portfolio meiner Werke, sondern Ausdruck meiner künstlerischen Identität und meiner Vorstellung davon, wie Kunst präsentiert und erlebt werden kann. Auch meine Ausstellungen entstehen in eigener Verantwortung. Von der ersten Idee über die Konzeption und Organisation bis hin zum Aufbau übernehme ich sämtliche Arbeitsschritte selbst. Ich hänge die Bilder eigenhändig, entwickle Ausstellungskonzepte, plane die Präsentation der Werke und gestalte Flyer, Plakate sowie weitere Werbematerialien. Dadurch entsteht jede Ausstellung als Gesamtkunstwerk, bei dem Inhalt, Raumgestaltung und Kommunikation eine Einheit bilden. Ich verstehe Kunst nicht nur als persönliches Schaffen, sondern auch als kulturelle Verantwortung. Deshalb organisiere und kuratiere ich Ausstellungen, bei denen Künstlerinnen und Künstler unterschiedlicher Herkunft zusammenkommen. Mein Ziel ist es, Begegnungen zu schaffen, Menschen miteinander zu verbinden und kulturellen Austausch zu fördern. Meine Arbeiten spiegeln meine Lebenserfahrungen, meine philosophischen Gedanken und meine Begeisterung für Literatur, Musik und die Natur wider. Kunst bedeutet für mich Freiheit – die Freiheit, Fragen zu stellen, Perspektiven zu verändern und Menschen zu berühren. Ich möchte nicht nur Bilder malen, sondern Räume schaffen, in denen Gedanken entstehen, Gespräche beginnen und Emotionen ihren Platz finden. Meine Kunst soll inspirieren, zum Nachdenken anregen und zeigen, dass Kreativität Brücken zwischen Menschen bauen kann.




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F. Nietzsche "Also sprach Zarathustra"

Drei Verwandlungen nenne ich euch des Geistes: wie der Geist zum Kamele wird, und zum Löwen das Kamel, und zum Kinde zuletzt der Löwe. Vieles Schwere gibt es dem Geiste, dem starken, tragsamen Geiste, dem Ehrfurcht innewohnt: nach dem Schweren und Schwersten verlangt seine Stärke. Was ist schwer? so fragt der tragsame Geist, so kniet er nieder, dem Kamele gleich, und will gut beladen sein. Was ist das Schwerste, ihr Helden? so fragt der tragsame Geist, daß ich es auf mich nehme und meiner Stärke froh werde. Ist es nicht das: sich erniedrigen, um seinem Hochmut wehe zu tun? Seine Torheit leuchten lassen, um seiner Weisheit zu spotten? Oder ist es das: von unserer Sache scheiden, wenn sie ihren Sieg feiert? Auf hohe Berge steigen, um den Versucher zu versuchen? Oder ist es das: sich von Eicheln und Gras der Erkenntnis nähren und um der Wahrheit willen an der Seele Hunger leiden? Oder ist es das: krank sein und die Tröster heim schicken und mit Tauben Freundschaft schließen, die niemals hören, was du willst? Oder ist es das: in schmutziges Wasser steigen, wenn es das Wasser der Wahrheit ist, und kalte Frösche und heiße Kröten nicht von sich weisen? Oder ist es das: die lieben, die und verachten, und dem Gespenste die Hand reichen, wenn es uns fürchten machen will? Alles dies Schwerste nimmt der tragsame Geist auf sich: dem Kamele gleich, das beladen in die Wüste eilt, also eilt er in seine Wüste. Aber in der einsamsten Wüste geschieht die zweite Verwandlung: zum Löwen wird hier der Geist, Freiheit will er sich erbeuten und Herr sein in seiner eignen Wüste. Seinen letzten Herrn sucht er sich hier: feind will er ihm werden und seinem letzten Gotte, um Sieg will er mit dem großen Drachen ringen.[293] Welches ist der große Drache, den der Geist nicht mehr Herr und Gott heißen mag? »Du-sollst« heißt der große Drache. Aber der Geist des Löwen sagt »ich will«. »Du-sollst« liegt ihm am Wege, goldfunkelnd, ein Schuppentier, und auf jeder Schuppe glänzt golden »Du sollst!« Tausendjährige Werte glänzen an diesen Schuppen, und also spricht der mächtigste aller Drachen: »Aller Wert der Dinge – der glänzt an mir.« »Aller Wert ward schon geschaffen, und aller geschaffene Wert – das bin ich. Wahrlich, es soll kein ›Ich will‹ mehr geben!« Also spricht der Drache. Meine Brüder, wozu bedarf es des Löwen im Geiste? Was genügt nicht das lastbare Tier, das entsagt und ehrfürchtig ist? Neue Werte schaffen – das vermag auch der Löwe noch nicht: aber Freiheit sich schaffen zu neuem Schaffen – das vermag die Macht des Löwen. Freiheit sich schaffen und ein heiliges Nein auch vor der Pflicht: dazu, meine Brüder, bedarf es des Löwen. Recht sich nehmen zu neuen Werten – das ist das furchtbarste Nehmen für einen tragsamen und ehrfürchtigen Geist. Wahrlich, ein Rauben ist es ihm und eines raubenden Tieres Sache. Als sein Heiligstes liebte er einst das »Du-sollst«: nun muß er Wahn und Willkür auch noch im Heiligsten finden, daß er sich Freiheit raube von seiner Liebe: des Löwen bedarf es zu diesem Raube. Aber sagt, meine Brüder, was vermag noch das Kind, das auch der Löwe nicht vermochte? Was muß der raubende Löwe auch noch zum Kinde werden? Unschuld ist das Kind und Vergessen, ein Neubeginnen, ein Spiel, ein aus sich rollendes Rad, eine erste Bewegung, ein heiliges Ja-sagen. Ja, zum spiele des Schaffens, meine Brüder, bedarf es eines heiligen Ja-sagens: seinen Willen will nun der Geist, seine Welt gewinnt sich den Weltverlorene. Drei Verwandlungen nannte ich euch des Geistes: wie der Geist zum Kamele ward, und zum Löwen das Kamel, und der Löwe zuletzt zum Kinde. – Also sprach Zarathustra. Und damals weilte er in der Stadt, welche genannt wird: die bunte Kuh

Murals

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